Aktuelles Honoraruntergrenzen-Papier des DACH Musik Berlin

Das DACH Musik, der Zusammenschluss der Berliner Verbände aus den Genres Alte Musik, Neue Musik, Jazz und Zeitgenössisches Musiktheater, hat sein Honoraruntergrenzen-Papier “Berliner Modell” aktualisiert, das sich auf den Bereich öffentlicher Förderung in Berlin bezieht. 

Das Land Berlin konnte erfreulicherweise zwar Aufwüchse ermöglichen, um Honoraruntergrenzen in der Kulturförderung zu finanzieren, diese sind aber bei Weitem nicht ausreichend. Um die Fördertöpfe nicht zu überlasten, hat das DACH Musik daher entschieden, die Empfehlung auch in dieser Runde auf der ersten Zwischenstufe von 375 € zu belassen.

Da sich gleichzeitig die Bezugsgröße, auf der die Berechnung der Honoraruntergrenzen basiert, erhöht hat, ergibt sich die Konsequenz, dass die Lücke zu einem „auskömmlichen“ Honorar noch größer geworden ist. Das Rechenmodell nutzt als Bezugsgröße das „Durchschnittsentgelt“. Das Durchschnittsentgelt ist in 2025 gestiegen auf 50.493€ (2026: 51.944€), bei Erstveröffentlichung des Papiers in 2022 lag es noch bei 38.901€ (vorläufig) bzw. 42.053€.

Das Papier findet ihr hier auf Deutsch und auf Englisch.