Deutscher Musikrat fordert Ausbau der Förderung für Freie Ensembles

Der Deutsche Musikrat hat mit einem Positionspapier ein Umdenken in der Deutschen Förderlandschaft für die Freie Musikszene gefordert. Dabei geht es um einen Paradigmenwechsel vom einzelnen Projektantrag hin zu einer mehrjährigen Strukturförderung. 

Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats dazu:

“Der Ausbau von mehrjährigen Fördermöglichkeiten, die auch den Overhead berücksichtigen, würde zu Planungssicherheit und fairen Arbeitsbedingungen beitragen und eine Investition in die Überlebensfähigkeit von selbstständiger Arbeit und die Strukturen der Freien Musikszene darstellen. Die Freie Musikszene ist eine wichtige Säule unseres Musiklebens. Doch sie ist geprägt von prekären Einkommenssituationen und schlechter sozialer Absicherung ihrer selbstständigen Akteur:innen. Wir brauchen endlich eine differenzierte bedarfsorientierte Förderarchitektur in ganz Deutschland, um die Entwicklungspotenziale der Freien Musikszene nicht zu verspielen!“

In Berlin konnten wir mit der Einführung der Basisförderung bereits erste Schritte in Richtung struktureller Förderung für Ensembles gehen. Analog zu den Forderungen des Deutschen Musikrats werden wir uns auch auf Landesebene weiterhin dafür einsetzen, dass Förderung für Künstler:innen und Ensembles der Alten Musik nachhaltig gestaltet wird.

Hier gehts zum Positionspapier des Musikrats

Das Thema wurde ebenfalls vom NDR aufgenommen, dioe Antje Valentin interviewed haben

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Sicherung der Kirchenmusik

In einem weiteren Positionspapier fordert der Deutsche Musikrat zudem eine Strategie zur Sicherung der Kirchenmusik:

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